Sonntag, 5. April 2020
Teamwettbewerb in Gelsenkirchen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Thomas Hög   
Montag, 10. Februar 2020

ImageMit einem weinenden und einem vorerst blauen Auge endete der vergangene Sonntag für die SG SSF Marl-Hüls. Bei den traditionell in Gelsenkirchen stattfindenden DMS der Bezirksliga und –klasse traten je eine Damen- und eine Herrenmannschaft der Marler Startgemeinschaft an. Bei diesem Wettkampf geht es darum als Team möglichst viele Punkte zu erschwimmen; die neun punktbesten Teams aus Liga und Klasse bilden dann die höhere Bezirksliga.

ImageDass das Ziel – der Verbleib in der Bezirksliga – ein hartes Stück Arbeit für beide Teams werden würde, stand indes schon vorher fest. Aufgrund des Wegfalls vieler Schwimmerinnen und Schwimmer letztes Jahr durch Beginn von Studium und Abitur, war im Vorhinein die Frage, ob beide Teams überhaupt starten könnten. Durch zahlreiche Mastersschwimmer und ehemalige Aktive konnten letztendlich beide Teams antreten, die Herren mit der Mindestanzahl von sieben Aktiven, bei den Damen mit 8 Starterinnen nur um eine Person stärker besetzt. Und auch auf dem Wettkampf selbst hatten die Marler nicht nur mit der Konkurrenz, sondern auch mit Verletzungen und Krankheiten zu kämpfen, so dass während des Wettkampfs noch zahlreiche Umbesetzungen stattfinden mussten. Trotz allem war die Motivation hoch. ImageSo sprangen bei den Damen die Wettkampfmannschaftsschwimmerinnen Corinna Löffler (Jahrgang 1997), Sina Neugebauer (Jg. 2002), Madleen Sondermann (Jg. 2005), Hannah Pölking (Jg. 2007), Samira Strekies und Julia Pillipp (beide Jg. 2008) in die nassen Fluten. Unterstützt wurden sie von Katharina Wöhle (Jahrgang 1995) und Sophia Weber (Jg. 2001), beides ehemalige Leistungsträgerinnen der Wettkampfmannschaft. Bei den Herren kam Hilfe in Form von Mastersschwimmer Peter Löffler (Jg. 1973) und Trainer Daniel Lissek (Jg. 1999), welche neben den Schwimmern Fabian Löffler (Jg. 2000), Jonas Hops und Fabian Fuß (beide Jg. 2002) sowie Mika Mertens und Henning Stange (beide Jg. 2005) sich ins Wettkampfbecken stürzten.

Nach aktuellem Stand – je nach Ausgang der oberen Ligen kann es noch zu weiteren Auf- und Abstiegen kommen – hat es in diesem Jahr für das Damenteam leider nicht gereicht. Die Herren konnten sich durch einen guten Endspurt noch auf den neunten Rang in der Bezirksliga setzen. Auch wenn es in der Endabrechnung leider nicht ganz so rosig aussieht, war Trainer Thomas Hög mit den gezeigten Leistungen und dem Kampfeswillen mehr als zufrieden. „Trotz des sehr gemischten Teams wurde jeder Aktive lautstark angefeuert“, resümierte Hög. Der Zusammenhalt im Team war deutlich zu spüren, bei 40% der absolvierten Starts stand am Ende zum frühen Beginn der Schwimmsaison auch eine neue Bestzeit. Die Leistungen stimmten also, nur leider waren dieses Mal die anderen Mannschaften einen Tick schneller im Becken unterwegs.

 
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